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Für die Zukunft

Unsere " Zukunftspolizze": Gesunder Zusammenhalt

Kluge Sozialpolitik verstehen wir in Niederösterreich auch als gute Wirtschaftspolitik. Denn wenn Jung und Alt, Familien und Singles, Arbeitnehmer und Unternehmer aufeinander schauen und einander mitnehmen – dann wird Niederösterreich in Zukunft bleiben, was es heute ist: ein Zuhause von besonderer Lebensqualität.

Neue Chancen

Die Chancen der Zukunft ergreifen

Wir werden noch älter, wir haben unsere Eltern oder Großeltern noch länger an unserer Seite, wir genießen noch mehr Bildung. Die Zukunft bietet ihre Chancen. In Niederösterreich wollen wir sie fest entschlossen ergreifen.

Niederösterreich ist heute auch deshalb stark, weil es eine aktive und zukunftsfähige Sozialpolitik verfolgt. Denn von der Gesundheit und von der Entwicklung jeder und jedes Einzelnen hängt es ab, wie stark Niederösterreich als Ganzes sein kann. 

Bildung, Familien, Gesundheit: Rund 22.000 junge Menschen studieren an einer von 14 Hochschuleinrichtungen (5 Fachhochschulen, 4 Privatuniversitäten, 2 Pädagogische Hochschulen, 2 Theologische Hochschulen sowie 1 öffentliche Universität) in Niederösterreich, ein Teil davon mit Stipendien des Landes. Vom Kinderbetreuungszuschuss bis zur Lehrlingsförderung: Familien sind uns in Niederösterreich etwas wert, weil sie wertvoll sind.

Die NÖ Landesgesundheitsagentur mit 28.500 MitarbeiterInnen bildet die Spitze eines Gesundheitsversorgungssystems wie es europaweit beispielgebend ist: 2,5 bis 2,7 Millionen Ambulanzbesuche, rund 300.000 stationäre Patientinnen und Patienten und über 150.000 Operationen im Jahr. Dazu kommen über 10.000 Menschen, die sich über mobile Dienste oder in stationären Einrichtungen kümmern, dass in Niederösterreich auch unsere Angehörigen mit Pflegebedarf ein Leben in Freude und Würde führen.

Der Zukunft haftet immer ein Stück der Ungewissheit an. Genau darin liegen ihre Chancen – für jene, die sie rechtzeitig ergreifen.

Neue Herausforderungen

Sozialen Wohlstand weiter tragen

Natürlich: die Chancen der Zukunft haben ihre Kosten. Wenn wir Vorkehrungen treffen, diese Kosten wirtschaftlich solide leisten zu können, dann haben wir in Niederösterreich die Herausforderung gemeistert – und die Chance genützt.

Zum steigenden Altersschnitt kommt aktuell ein sehr niedriges Wirtschaftswachstum in Europa und damit auch in Österreich, das auch Niederösterreich vor bedeutende Herausforderungen stellt – nicht zuletzt in der Finanzierung unseres sozialen Wohlstandes wie Bildung und Gesundheit.


Auch Lebensqualität will erwirtschaftet sein.  Auch in Niederösterreich steigt die Zahl der Pflegegeldbezieherinnen und Pflegegeldbezieher kontinuierlich. Die Gesamtkosten für die Alterspflege werden sich von 2006 bis 2030 in etwa verdreifachen (Quelle: WIFO). Der internationale Wettbewerb lässt zudem die Aufwendungen für Schulen und Bildung steigen.

Niederösterreich ist bereit dazu. Eine höhere Lebenserwartung, zusätzliche Bildungschancen: Das ist eine Aussicht, für die wir uns diese Kosten leisten wollen und – mit einer vorausschauenden Politik – auch leisten können.

Der NÖ Generationenfonds ist die zukunftsfähige Antwort des Landes Niederösterreich auf diese Herausforderung.

Fakten: Klare Ziele. Klarer Wille

10.460 Helferinnen und Helfer

in mobilen und stationären Diensten waren der letzten Erhebung zufolge (2025) in der Betreuung pflegebedürftiger Landsleute engagiert. (Quelle: Statistik Austria)

Anzahl professioneller Helfer

Die Grafik zeigt die Verteilung der HelferInnen auf mobile (3.856) und stationäre Dienste (6.604), Stand 2025

Mobile Dienste: 3.856 HelferInnen
Stationäre Dienste: 6.604 HelferInnen

Fakten

  • Auf rund 100.000 Personen hat sich die Zahl der Pflegegeldbezieher/innen bis 2025 in Niederösterreich erhöht. 
  • Fast 3,63 Milliarden Euro wurden im Jahr 2025 österreichweit an Pflegegeld ausgezahlt. Auf Niederösterreich entfielen davon rund € 720 Mio. oder rund 20%.