Sichern
Die Früchte der Arbeit als Auftrag für die Zukunft
Wohlstand haben wir in Niederösterreich noch nie als Ruhekissen verstanden. Vielmehr als Sprungbrett, um in den neuen Herausforderungen der Zukunft zu bestehen. Neben harter Arbeit war es somit auch die Weitsicht von Generationen, die Niederösterreich zu seinem Wohlstand geführt hat.
Eine Weitsicht, die der NÖ Generationenfonds nach heutigen Maßstäben weiterführt: indem er Landesvermögen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit Augenmaß veranlagt und nach wirtschaftlichen Grundsätzen pflegt.
Der Generationenfonds
Sozial investieren
Auch die Finanzierung sozialer Anliegen ist eine Investition in die Zukunft. Nämlich dort, wo es um das Fundament geht für die Gesundheit, für die Leistungskraft und für den Zusammenhalt der Menschen im Land. Das ist die Bewegkraft hinter dem NÖ Generationenfonds.
2 Milliarden, 860 Millionen zum Stichtag 31.12.2025 hat das Land an Mitteln im NÖ Generationenfonds für Niederösterreich deponiert. Eine professionell geführte Veranlagung gewährleistet, dass dieses Vermögen am Finanzmarkt krisenfest aufgestellt ist und daneben Erträge für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erbringt. Erträge, die jährlich an das Land und dezidiert in die moderne Sozialpolitik Niederösterreichs fließen.
Die Erträge sind definierten Ausgaben im sozialen Bereich (wie beispielsweise der bedarfsorientierten Mindestsicherung, der Betreuung in niederösterreichischen Pflege- und Betreuungszentren, der sozialen Betreuung und Pflege oder der 24-Stunden-Betreuung) zweckgewidmet.
Handlungsspielraum für moderne Sozialpolitik
Der NÖ Generationenfonds ermöglicht zusätzliche Investitionen in ein zeitgemäßes Sozialwesen, ohne dass sich das Land dafür zusätzliche Schulden aufbürden muss. Die Erträge aus dem NÖ Generationenfonds ermöglichen soziale Gestaltungskraft und somit Lebensqualität für die Menschen in Niederösterreich.
Sicherheit geht vor
Die Basis sichern
Erträge zu erwirtschaften, hat hohe Bedeutung. Die vorrangige Bedeutung hat jedoch der Erhalt und die dauerhafte Sicherung der Vermögensbasis des NÖ Generationenfonds für zukünftige Generationen.
Klare Richtlinien Für die Veranlagung der Mittel im NÖ Generationenfonds hat das Land Niederösterreich strenge Richtlinien verfasst. Unter dem Primat der Sicherheit legen sie fest, in welchen Anlageklassen und innerhalb welcher Grenzen veranlagt werden darf. Die Richtlinien orientieren sich an den Auflagen für österreichische Pensionskassen. Sie stellen konsequent die Ausrichtung am Nutzen für das Land Niederösterreich in den Mittelpunkt.
Der zentrale Sicherheitsanspruch an die Veranlagung der Landesmittel ist technisch verlässlich umzusetzen. Ein hoch entwickeltes Risikomanagement ist der Garant dafür.
Generationen statt Spekulationen Die langfristige Erreichung des Veranlagungszieles hat Vorrang vor jeglicher spekulativer Ertragsmaximierung. Die jährliche Ausschüttung aus dem NÖ Generationenfonds an das Land speist sich aus den erwirtschafteten Erträgen. So ist der nominelle Erhalt der Kapitalbasis für Generationen von Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern gesichert.
Professionalität
fibeg steht für Professionalität
Umsicht, Vorsicht und Durchblick: Das sind Tugenden, die Niederösterreichs Wirtschaft über Generationen stark gemacht haben. Und die auch die fibeg in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt.
Vom Land mit der Veranlagung des NÖ Generationenfonds beauftragt ist die fibeg (Land Niederösterreich Finanz- und Beteiligungsmanagement GmbH). Sie steht zu 100 Prozent im Eigentum des Landes und ist ausschließlich den strengen Veranlagungsrichtlinien des Landes und dem Nutzen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher verpflichtet.
Neben der Organisation und Koordination der Veranlagung liegen die essenziellen Leistungen der fibeg in der
- Festlegung der strategischen Veranlagungsziele in Abstimmung mit einem international renommierten Investmentberater.
- Gewährleistung der Einhaltung der sicherheitsorientierten Veranlagungsrichtlinien.
- Auswahl und laufendes Monitoring der beauftragten Veranlagungsmanager.
Transparenz bildet den zentralen Wert in der Führung der Veranlagung durch die fibeg. Eckpfeiler bilden dabei die Berichtspflichten an Beirat und Aufsichtsrat sowie an den NÖ Landtag. Letzteren legt die fibeg die Ergebnisse der Veranlagung einmal jährlich mitsamt angeschlossenem Prüfbericht eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers vor.
Eine schlanke Personal- und Kostenstruktur erhöhen die Effektivität der fibeg. In der Umsetzung der Veranlagungsstrategie bedient sich die fibeg ausgewiesener Experten als Partner.
Fakten: Für das Land. Für uns
Über 3,2 Milliarden Euro
sind bis 31. Dezember 2025 aus der Veranlagung der Landesmittel in das niederösterreichische Landesbudget geflossen.
Fakten per 31.12.2025
- In den letzten 3 Jahren konnte eine Wertsteigerung von 352 Mio Euro nach Kosten erzielt werden.
- Seit Beginn im Jahr 2002 konnte im Generationenfonds im Durchschnitt eine jährliche Wertsteigerung von +2,4% nach Kosten erzielt werden.